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Der Anker

Aktive Offene Selbsthilfegruppe

für Sucht- und Alltagsprobleme



Du oder ein Angehöriger hat Probleme mit

Drogen, Alkohol, Medikamenten, Spiel. Medien oder

Probleme den Alltag zu meistern?

Angesprochen ist Jeder.





Jeder ist etwas besonderes und kann helfen, alleine dadurch,

das er ein Teil einer Gemeinschaft ist.

Jeder ist etwas besonderes und darf Hilfe annehmen, die wir

als Gemeinschaft geben wollen.




Aktiv, weil wir etwas mehr sind als eine Gesprächsgruppe.

Wir versuchen Kontakte zu Gleichgesinnten herzustellen,

die mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Offen weil wir jeden Willkommen heißen, auch dich.

Selbsthilfegruppe weil wir uns selber helfen wollen

und Hilfe holen wenn es nötig ist.

Auch Vermittlung von Professioneller Hilfe gehört dazu.








Keiner kann dich so gut verstehen wie du selbst,

keiner kann dir so gut helfen wie du selbst.

Lerne dir selbst zuzuhören und du hilfst dir!






Wir sprechen offen über alles und versuchen Lösungen zu finden, aus der Sucht herauszukommen und Suchtfrei zu werden und zu bleiben.

Wir wollen auch neue Wege suchen und uns Werkzeuge des Lebens erarbeiten.

Durch die bestehenden Kontakte werden auch ab und an Gäste eingeladen, die Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen mit uns teilen. Verschiedene Elemente aus Systemischer Beratung, Bioenergetik, Therapeutischen Hilfen und mehr wollen wir einfliessen lassen, damit auch Du ganz individuell deinen Weg finden kannst.

Als Gruppe wollen wir das grosse Loch nach Entgiftung oder Therapie füllen und Ideen für Freizeit und Alltag finden.

Wir sind alle anders deshalb werden wir uns immer wieder neu hinterfragen und verbessern.

Mit dem Ziel das Leben befreit von Suchtmittel als Schön und Lebenswert zu erleben.






Kontakt: anker-selbsthilfe@outlook.de

Nils



Alter: 48
 



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Vermitteln

Das schwierigste dabei jemandem zu helfen, ist für mich das vermitteln. Wie bringt man jemandem bei, wie sehr es sich lohnt wieder ohne Suchtmittel zu Leben? Es muss sich doch lohnen den harten Weg von Entzug und Therapie und oder Gruppe zugehen. Wieder lernen mit Menschen umzugehen, sie wieder ertragen können. Aber all das sieht man erstmal nicht. hält es nicht für möglich wieder Glücklich zu sein. Wie gebe ich meine Erfahrungen weiter? Nur davon zu erzählen reicht meisst nicht aus.Manchmal dringt man nicht einmal durch die Mauer durch, die Jahrelang Stück für Stück aufgebaut wurde. Gut gemeinte Tips werden nur allzu oft mit Gegenwehr beantwortet oder einfach ignoriert. Das all die Menschen wie Therapeuten oder Gruppenleiter Profis sind und helfen wollen, wird nicht akzeptiert. Wie vermittelt man denn da ?
Nils am 20.5.15 22:34


Es gibt nix mehr


Es gibt nix mehr, es gibt nix mehr. Keine Ahnung wie oft ich mir diesen Satz selber gesagt habe, eine millionen mal? Ich hatte mich Entschieden nicht mehr zu trinken, mit aller Konsequenz. Man war das ne harte Zeit. Es gibt nix mehr, gezittert wie doof, geschwitzt und dieses gottverdammte Verlangen. Aufhören, bitte es soll aufhören, nur einen Schluck. Es gibt nix mehr, es gibt nix mehr. Es war am Anfang ein permanentes Geschrei in mir, wobei der Teufel mit Engelszungen um nur ein paar Tropfen gebettelt hat. Zum Glück war "Es gibt nix mehr" doch stärker und die Distras ( Distraneurin) und Kiffen hielten mich am Anfang über Wasser, obwohl es kein Ersatz für meinen Stoff gab. Mein Gott wie lange und wie oft habe ich es versucht ohne auszukommen, es nicht geschafft, immer wieder einen Weg gefunden doch was zu trinken. Es gibt nix mehr. Ich bin Stundenlang durch die Wälder gelaufen mir selbst sagend Es gibt nix mehr. Ich konnte mich über nichts freuen, nicht über die Sonne, nicht über hübsche Weiber nicht darüber daß das Zittern langsam weniger wurde, man hat mir doch meinen Lebensinhalt genommen. Ein Schluck und alles ist wieder gut. Es gibt nix mehr, es gibt nix mehr. Man bin ich froh das ich statt zu saufen in der Wohnung rumgesprungen bin wie ein Kastenteufel, das ich wie von Sinnen die Fäuste geballt habe und grrrrrrrrr so laut es ging machte, den Stuhl geschüttelt habe nur um es auszuhalten. Es gibt nix mehr, es gibt nix mehr. Halte durch, du schaffst das, aber es fühlte sich nicht so an. So einfach wäre es doch gewesen, schnell einen Flachmann klauen und gut. Es gibt nix mehr, es gibt nix mehr. Wie lange ich so gelebt habe weiss ich nicht mehr, einige Wochen wohl, dann wurde es besser. Eine Packung Happy Hippos zum Nachmittag hab ich mir dann gegönnt um die Zeitspanne eines Tages zu fühlen, jeden Tag und ich habe die Tage gezählt, jeden einzelnen. Es gibt nix mehr, es gibt nix mehr. Ich weiss noch genau wie ich den Tag 99 ohne hatte, wie auf Weihnachten habe ich auf die Zahl 100 gewartet, es gibt nix mehr, es gibt nix mehr. Das alles ist schon Jahre her und das Verlangen ist weg, ja weg. Vorsichtig bin ich immer noch denn ich will das nicht nochmal durchmachen, auf keinen Fall. Nichts wäre so Schlimm für mich wie nochmal so eine Zeit. Eisern diese Zeit überstanden zu haben war meine Rettung. Die Leber war schon so groß wie ein Fussball und hätte es nicht mehr lange gemacht. Jetzt lebe ich, ja ich lebe und gar nicht mal schlecht. Vor allem aber OHNE. Es gibt nix mehr, das war mein Weg, zumindestens das was mir während des Suchtdrucks am Besten geholfen hat.Ja und die Wut und Verzweifeling raus Stampfen und Schreien.

Was noch ganz Wichtig für mich war? Selbsthilfe Gruppe, auch wenn die erste Gruppe echt Kacke war. Das Regelmäßige dahingehen hat doch ne Menge gebracht. Wenn der Idiot es geschafft hat kann ich das auch! Solche Gedanken waren auch gute Motivatoren.

Nils am 15.5.15 10:36


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